Smart Home / KNX

Smart Home mit KNX-Systemen aus Leingarten bei Heilbronn

In Leingarten, Neckarsulm, Heilbronn und Umgebung führen wir die Elektroinstallation durch und richten Ihnen gleichzeitig Ihr Smart Home ein. Das intelligente Haus steuert die Heizung und das Klima, die Beleuchtung und die Jalousien, die Alarmanlage und selbst Ihr Home-Entertainment, wenn Sie es wünschen. Der große Vorteil besteht darin, dass Kabelkanäle und sogar Leitungen der Elektroinstallation hierfür genutzt werden können.


Steuerung im Smart Home via KNX

Bei den Steuerungen kommt der KNX-Standard zum Einsatz. Das Kürzel steht für die Assoziation, die den offenen Standard weltweit vertritt und die sich nach ihrer Gründung um die Jahrtausendwende vorübergehend KONNEX genannt hatte (angelehnt an das lateinische connexio = Verbindung). Der Name wurde später verkürzt und hat sich inzwischen weltweit durchgesetzt. 44 Staaten wenden den KNX-Standard an. In technischer Hinsicht handelt es sich um einen Feldbus (Datenübertragungssystem) für die Gebäudeautomation. Es gab auch ein Vorläufersystem, den EIB (Europäischer Installationsbus), auf dem der moderne KNX-Standard aufsetzt. Er versteht die älteren EIB-Leitungen und -Geräte. Das ist wichtig, weil die automatische Haussteuerung zwar heute in aller Munde, aber beileibe nichts absolut Neues ist. Wir haben in Heilbronn schon vor über 10 Jahren automatische Lichtsteuerungen per Bewegungsmelder eingebaut. Nur hat sich die Technik inzwischen sehr entwickelt, wodurch völlig neue Möglichkeiten entstanden sind. Sie können heute im Haus und Büro praktisch alles automatisch steuern und miteinander vernetzen. Das spart Energie und erhöht gleichzeitig den Komfort und die Sicherheit. Für die Steuerung können wir diverse KNX-kompatible Geräte einsetzen. Das können unter anderem Systemgeräte wie die Busspannungsversorgungen sein, ebenso bestimmte Gateways und auch Sensoren für die gezielte Messung des Energieverbrauchs. Die Jalousien können sich automatisch je nach Lichteinfall öffnen und schließen, das Licht lässt sich nach Wunsch dimmen, Ihr Haus kann auch den Alarm automatisch abschalten, wenn sich ein Bewohner nähert und es betritt. Auch die Visualisierung der gesamten Haussteuerung findet über eine spezifische KNX-Software statt. Grundlegend gehören zu einem KNX-System:

  • Systemgeräte: Hierbei handelt es sich um diejenigen Komponenten, die für die KNX-Funktionen des Bussystems benötigt werden.
  • Sensoren: Die Sensoren nehmen die Signale auf (Temperatur, Licht etc.), durch die das System angesteuert wird. 
  • Aktoren: Die Ausführung der Aktionen obliegt den KNX-Aktoren, die von den Sensoren die entsprechenden Informationen erhalten.
  • KNX-Visualisierung: Damit Sie sehen, welche Aktionen ablaufen, werden diese auf Ihrem PC und auf mobilen Endgeräten visualisiert. Sie haben dann die Wahl zwischen einer manuellen oder automatischen Steuerung.

KNX-Lösungen im Smart Home

Im intelligenten Haus steuern KNX-Lösungen als Vernetzungssystem die gesamte Heimelektrik – so individuell wie gewünscht. Ihr Haus kann beispielsweise sein Licht innen und außen anschalten, sobald Sie in Ihre Hofeinfahrt einbiegen. Schon vom Büro aus können Sie die Heizung ansteuern. Wenn Sie das Wohnzimmer betreten, könnte Ihr Lieblingssong erklingen. Den Kaffeeautomaten kann die intelligente Steuerung ebenfalls drei Minuten zuvor anwerfen, wenn Sie das wünschen. Dieses Beispiel wird oft zitiert, allerdings praktisch eher selten verlangt. Wichtiger könnte sein, dass sich Ihre Jalousien bei starker Sonneneinstrahlung selbstständig schließen, die Rollläden bei einer Unwetterwarnung herunterfahren oder im ganzen Haus die Radios und Lampen angehen, wenn sich jemand nachts in Ihrem Garten herumtreibt. Auch kann die Sprinkleranlage im Sommer automatisch ihren Garten bewässern. Mit KNX-Installationen lassen sich grundsätzlich verschiedenste Szenarien umsetzen. Sie führen in ihrer Summe dazu, dass Sie Energie sparen (Potenzial: bis zu 30 %) sowie mehr Sicherheit und Komfort genießen. Die Energieeinsparungen kommen unter anderem dadurch zustande, dass elektrische Verbraucher automatisch ins Stand-by gehen, sobald niemand mehr im Haus ist, die Heizung von selten genutzten Räumen automatisch heruntergefahren wird und die Jalousien bzw. Rollläden den Lichteinfall je nach Wunsch und Anwesenheit der Bewohner so intelligent steuern, dass das Sonnenlicht auch der Temperaturregelung dient. Stellen Sie sich einfach folgende Situation vor: Sie haben Ihr Wohnzimmer auf der Südseite und mögen, wenn Sie daheim sind, dort keinen allzu starken Lichteinfall. Wenn aber die ganze Familie an einem sonnigen, jedoch kühlen Frühlingstag außer Haus ist, können die Rollläden bei viel Sonne hochfahren, was die Räume heizt und damit die Heizkosten senkt. Sollte es aber stürmisch werden, bleiben die Läden unten und erhöhen damit die Sicherheit. Die KNX-Steuerung erkennt die Situation über ihre Sensoren und reagiert automatisch darauf. Gleichzeitig schaltet sie alle Leuchten, den Kaffeeautomaten und das Bügeleisen komplett aus, die Alarmanlage hingegen ein, wenn alle Bewohner das Haus verlassen haben. Sie können eine Automatik programmieren, Sie können aber auch mit einem einzigen Knopfdruck die Funktionen ansteuern. Sie sind auf Reisen und überlegen plötzlich, ob Sie wirklich den Herd oder das Bügeleisen ausgeschaltet sowie alle Fenster geschlossen haben? Kein Problem: Greifen Sie mit dem Smartphone auf Ihre KNX-Steuerung zu und schauen Sie nach!


KNX für das Büro

Im Büro beweisen die KNX-Steuerungen natürlich ebenso ihre Effizienz, weshalb sich inzwischen der Begriff „Smart Office“ etabliert hat. Schaffen Sie ein positives Arbeitsklima – im wörtlichen wie im übertragene Sinne. Auch im Büro können Sie natürlich automatisch die Temperatur und den Lichteinfall regeln. Sie können auch den Stress Ihrer MitarbeiterInnen erheblich reduzieren (und damit das sprichwörtliche positive „Arbeitsklima“ schaffen), indem Sie per ausgeklügelter Jalousien- und Beleuchtungssteuerung an jedem Arbeitsplatz den optimalen Lichteinfall schaffen (sogenannte Konstantlichtregelung). Der Kaffeeautomat kann kurz vor der Pause automatisch anspringen. Hier hat diese Funktion einen wirklich großen Mehrwert. Wenn Ihre Beschäftigten zu bestimmten Arbeitszeiten leise Hintergrundmusik mögen, lässt sich auch diese automatisch ein- und abschalten. Ihre Kollegen können sich damit ganz auf die Arbeit konzentrieren. Die möglichen Anwendungsszenarien erschöpfen sich mit diesen Beispielen noch längst nicht. Was für Sie nützlich sein könnte, erläutern wir Ihnen gern bei einer Besichtigung Ihrer Räume.

KNX für maximale Sicherheit

Alarmanlagen sind dringend auf Sensoren angewiesen. Dafür sind KNX-Systeme ausgelegt. Bewegungsmelder erkennen, ob sich Personen im oder am Haus erlaubt oder unerlaubt aufhalten. Sensoren an den Fenstern melden, ob diese geschlossen, angekippt oder vollständig geöffnet sind. Sensoren unter verschiedenen Fußmatten einer gebrechlichen oder dementen Person melden, ob diese schon aus dem Bett aufgestanden ist und ihr Zimmer verlassen hat. Auch eine Überschwemmung im Keller würden die Sensoren sofort melden. Bei erhöhter Windgeschwindigkeit sorgen sie dafür, dass die Aktoren automatisch die Rollläden schließen. Es gibt praktisch keinen Sicherheitsbereich, der sich nicht mit KNX-Systemen ausgestalten ließe – natürlich auch die Kameraüberwachung der eigenen Räume, wenn Sie das wünschen. Zur DSGVO-konformen Kameraüberwachung Ihres Grundstücks beraten wir Sie gern.